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Multicultural Stories Tour

Multicultural Stories Tour
Multicultural Stories Tour

Cosmopolit möchte Sie auf einer 1,5 stündigen Spurensuche in das einstige multikulturelle Handwerks-Viertel Temeschburgs einladen.

Die Bezeichnung Fabrikstadt (deutsch) oder Gyarkülvaros (ungarisch), geht auf die hohe Anzahl der einstigen Manufakturen zurück, die Ihren Ursprung im Jahre 1718 hatten.

Ein Guide begleitet Sie während Ihrer kleinen Führung durch das charmante und authentische Viertel, um an die Geschichte früherer Tage zu erinnern.

Die Tour wird mit einem Besuch in der ältesten Brauerei Rumäniens *Timisoreana* (Gründung: 1718) abgerundet, bei der Sie Gelegenheit haben, diverse Bierspezialitäten und traditionelle Speisen zu genießen.

Saison: ganzjährig

Reservierungen: bitte eine Woche vorher reservieren oder auf Anfrage

Inkludierte Leistungen: Führung, kleine Tour-Karte, 1 frisch gezapftes Bier (optional)

Bitte beachten Sie: je nach Wetterlage für entsprechende Kleidung zu sorgen und Ihre Medikamente (eventuell) mitzunehmen

Personen und Preise:  1 – 5 Pers. (29 €),  6 – 10 Pers. (44 €), 11 – 20 Pers. (69 €),  21+ auf Anfrage

Ein frisch gezapftes Bier: 1,5 € / Person (optional)

Hinweis: Das Restaurant der Brauerei verfügt über eine reichhaltige Auswahl an traditionellen Speisen

Dreh- und Angelpunkt der Fabrik-Vorstadt war zu damaliger Zeit die *Piata Traian*. Der Hauptplatz (deutsch) oder Kossuth ter (ungarisch) wurde 1740 nach den Plänen der Militärabteilung der Stadt erbaut und galt als kleinere Kopie der *Piata Unirii* in der Altstadt.

Alle Waren und Güter die im Viertel produziert worden sind, wurden den Bürgern der Stadt und den lokalen und regionalen Handelsvertretern angepriesen. Der Spruch *Alles ist gut, was aus Fabrik kommt* war in aller Munde.

Durch die Ansiedlung verschiedener Gilden (u.a. Hufschmiede, Sattler, Tischler, Schneider, Bäcker, Fleischer, Fischer, Müller etc.) erlebte die Vorstadt einen rasanten wirtschaftlichen und soziokulturellen Aufschwung.

Nachdem Ungarn, Serben, Deutsche und Rumänen die Fabrikstadt 1750 ausbauten, sollten im Zuge des Industrialisierungsprozesses immer weitere verschieden Bevölkerungsgruppen das Stadtbild prägen. Neben Juden, Griechen und Armenier fanden Spanier, Franzosen, Italiener und Tschechen im Fabrik-Viertel Temesvars eine neue Heimat.

Diese multikulturelle Melange hatte einen faszinierenden Einfluss auf die Mentaliät der Stadtbevölkerung. So etablierten sich im Laufe des Urbanisierungsprozesses eine große Anzahl von Restaurants, Kaffeehäuser, Wein- und Biergärten, sowie Hotels. Besonders begehrt war das Fabrikshofbier, dem wir uns am Ende unserer Tour ebenfalls widmen werden.

Der Rundgang soll den Vorhang einer Bühne öffnen, die in Vergessenheit geraten ist und an eine Zeit erinnern, in der ein friedliches Miteinander und ein freundschaftlicher Umgang , trotz kultureller Unterschiede möglich war.

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